PMS? Wie Probiotika und Präbiotika deinen Zyklus unterstützen können
- vor 2 Tagen
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Studien zeigen, dass deine Darmflora eine wichtige Rolle bei PMS spielt und dass gezielte Unterstützung des Mikrobioms Beschwerden spürbar verbessern kann.

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) betrifft bis zu 90 % aller Frauen im Laufe ihres Lebens. Die Beschwerden treten typischerweise in der zweiten Zyklushälfte auf und können sowohl körperliche als auch psychische Symptome umfassen – darunter Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Schlafprobleme und Heißhunger.
Die Hauptursache liegt in hormonellen Schwankungen, insbesondere bei Östrogen und Progesteron. Diese Hormone beeinflussen direkt wichtige Botenstoffe im Gehirn, vor allem Serotonin. Ein niedriger Serotoninspiegel wird mit typischen PMS-Symptomen wie depressiver Stimmung, emotionaler Instabilität und Erschöpfung in Verbindung gebracht.
Was viele nicht wissen:
Der Darm spielt eine entscheidende Rolle in diesem Zusammenhang.
Das Darmmikrobiom steht in enger Verbindung mit dem Hormon- und Nervensystem. Eine gesunde Darmflora unterstützt nicht nur die Regulation von Östrogen, sondern beeinflusst auch die Produktion und Aktivität von Neurotransmittern wie Serotonin. Tatsächlich werden etwa 90 % des Serotonins im Darm produziert oder reguliert.
Hier kommen Probiotika und Präbiotika bei PMS ins Spiel.
Probiotika sind lebende, gesundheitsfördernde Bakterien. Studien zeigen, dass bestimmte Lactobacillus-Stämme wie Lactobacillus gasseri oder Lactobacillus paragasseri PMS-typische Symptome wie Reizbarkeit, Angst und depressive Verstimmungen verbessern können. Diese Bakterien wirken unter anderem entzündungshemmend und unterstützen die hormonelle Balance.
Präbiotika hingegen sind spezielle Ballaststoffe, die den nützlichen Darmbakterien als Nahrung dienen. Sie fördern das Wachstum positiver Bakterienstämme und steigern die Produktion kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat. Butyrat wirkt entzündungshemmend, stabilisiert die Darmbarriere und beeinflusst indirekt die Serotoninproduktion, ein zentraler Faktor für emotionale Stabilität und Energie.
Besonders vielversprechend ist die Kombination aus beiden, sogenannte Symbiotika. Sie unterstützen den gezielten Aufbau einer gesunden Darmflora und können dazu beitragen, hormonelle Schwankungen besser auszugleichen.
Auch wenn die Forschung noch am Anfang steht, zeigen die bisherigen Erkenntnisse klar: Eine gesunde Darmflora kann ein entscheidender Schlüssel sein, um PMS-Symptome zu lindern.
Die Unterstützung deines Mikrobioms ist damit nicht nur eine Investition in deine Darmgesundheit, sondern auch in dein hormonelles Gleichgewicht und dein Wohlbefinden im gesamten Zyklus.
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